Die meisten zahlen jahrelang für Volumen, das sie nie verbrauchen.
Alles, was über WLAN läuft, wird nicht auf Ihr Datenvolumen angerechnet. Zu Hause, meist auch auf Arbeit, oft bei Freunden – überall dort verbrauchen Sie nichts.
Deshalb liegt der tatsächliche mobile Verbrauch bei den meisten Menschen deutlich niedriger, als sie vermuten. Und genau deshalb sind so viele Tarife zu groß gewählt.
| Gerät | Wo Sie nachschauen |
|---|---|
| iPhone | Einstellungen → Mobilfunk → nach unten scrollen |
| Android | Einstellungen → Netzwerk & Internet → Datennutzung |
| App des Anbieters | zeigt meist die letzten Monate im Überblick |
Schauen Sie drei Monate an, nicht nur den aktuellen. Ein Urlaubsmonat ist kein Maßstab – aber auch nicht der Monat, in dem Sie krank zu Hause lagen.
| Eine Stunde … | ungefähr |
|---|---|
| Nachrichten, E-Mail, WhatsApp-Texte | unter 10 MB |
| Surfen, Nachrichtenseiten lesen | etwa 60 MB |
| Musik streamen | etwa 80 MB |
| Social Media mit Videos | etwa 300 MB |
| Video in normaler Qualität | etwa 700 MB |
| Video in hoher Auflösung | etwa 1.500 MB |
| Videotelefonat | etwa 400 MB |
Richtwerte, keine exakten Zahlen – der Verbrauch hängt von Qualität und App ab. Für die Einschätzung reicht es allemal: Video ist der einzige echte Verbraucher. Alles andere fällt kaum ins Gewicht.
Beides zusammen halbiert bei vielen den Verbrauch – und dann reicht plötzlich das kleinere Paket.
Die Geschwindigkeit wird stark gedrosselt – Nachrichten gehen noch, Videos praktisch nicht mehr. Zusätzliche Kosten entstehen normalerweise nicht, außer Sie buchen aktiv nach. Wer nur ein- bis zweimal im Jahr ans Limit kommt, fährt mit gelegentlichem Nachbuchen oft günstiger als mit einem dauerhaft größeren Paket.
Für die meisten nicht. Er lohnt sich vor allem, wenn das Handy Ihr einziger Internetzugang ist oder Sie regelmäßig über 30 GB verbrauchen. Wer unter 20 GB bleibt, zahlt meist erheblich drauf.
Bei den meisten Anbietern lässt sich der Tarif innerhalb der Laufzeit nach oben anpassen, nach unten oft erst zum Vertragsende. Deshalb ist es sinnvoller, eher knapp anzufangen und bei Bedarf aufzustocken, als von Anfang an zu groß zu wählen.
Die meisten haben nach dieser Seite noch eine zweite Frage. Hier steht, was am häufigsten dazugehört.
Was verfügbar ist, unterscheidet sich von Ort zu Ort — manchmal von Haus zu Haus. Auf den Ortsseiten steht, worauf es bei Ihnen ankommt.